Die richtige Sonnenbrille für den Mallorca-Urlaub

Posted By: Peter on Nov 14, 2014 in Allgemein
Sonnenschutz für die Augen auf Mallorca

Schick sind viele, zum eigenen Gesicht passen einige und richtig bequem sind nur wenige. Doch das ist nicht alles, auf das es beim Kauf einer Sonnenbrille für den Sommerurlaub auf Mallorca ankommt. Andere Dinge sind fast noch wichtiger!

Es kommt natürlich auch auf den Preis an. Aber darum soll es hier nicht gehen. Am wichtigsten bei der Wahl einer Sonnenbrille ist selbstredend die Frage: Schützt sie die Augen zuverlässig? Davon gehen wir im Prinzip aus, wenn wir eine nach der anderen ausprobieren und uns damit im Spiegel betrachten.

Nun, grundsätzlich sollte jede Sonnenbrille, die in der EU verkauft wird, den gesetzlichen Anforderungen entsprechend und die Augen wirksam schützen. Allerdings sind die Anforderungen innerhalb der EU unterschiedlich. So kann eine Brille, die gut für den Einsatz in Norddeutschland geeignet ist, eine schlechte Wahl für den Urlaub in Cala Millor sein.

Große Gläser
Worauf sollte man also achten, wenn man eine Sonnenbrille für den Urlaub kauft? Auf Mallorca steht die Sonne höher als zuhause, somit können vermehrt Sonnenstrahlen auch von oben zwischen Augen und Sonnenbrille gelangen. Aufgrund der vielen Reflexionen durch das Wasser am Meer gilt das auch für die Seite. Folglich sollte die Brille relativ große Gläser haben und dicht vor den Augen liegen. Dadurch gelangen weniger Strahlen zwischen Brille und Augen.

UV-Schutz
Wichtig ist natürlich, dass sie keine gefährlichen UV-Strahlen zu den Augen durchlässt. Gefährlich sind alle Strahlen, die kürzer als 400 Nanometer sind. Der Schutz sollte auf der Sonnenbrille oder an auf einem anhängenden Etikett verifiziert sein. Meist weist die Bezeichnung „UV 400“ auf den entsprechenden Filter hin. Am Zettel sollte sich zudem das CE-Kennzeichen befinden, das zusammen mit der Aufschrift „EN 1836:1997“ die Einhaltung der entsprechenden EU-Standards nachweist.

Tönung
Tipp: Lassen Sie sich nicht von der Tönung der Gläser täuschen. Besonders dunkel bedeutet nicht automatisch, dass der Schutz besonders hoch ist. Hier droht vielmehr eine Gefahr, zumindest wenn der UV-Schutz nicht ausreichend sein sollte. Eine dunkle Brille lässt weniger Licht durch. Somit sind die Pupillen weiter geöffnet. Schädliche UV-Strahlen stellen in diesem Fall eine noch größere Gefahr dar.

Tönungsfaktor
Die Tönung wird übrigens mit den Werten 0 bis 4 angegeben. Faktor 4 beschreibt die intensivste Tönung, also die dunkelsten Gläser. Bei diesen gelangen nur zwischen drei und acht Prozent des Sonnenlichts durch. Tönungsfaktor 0 bedeutet demgegenüber, das zwischen 80 und 100 Prozent des Lichts die Augen erreichen. Bei Faktor 3 gelangen 8 bis 18, bei Faktor 2 18 bis 43 und bei Faktor 1 43 bis 80 Prozent des Lichts durch. Für den Strand in Cala Millor ist normalerweise Faktor 3 gut geeignet.

Farbe der Gläser
Auch die Farbe der Gläser spielt eine Rolle. Sie folgt nicht nur modischen Aspekten. Gelbe Gläser geben einen intensiveren Kontrast und filtern blaues Licht heraus. Fürs Autofahren gelten Sie als ungeeignet. Grüne Farben verschwinden, wenn Sie violette Gläser benutzen. Grüne Gläser verstärken alle Grüntöne und verfälschen die übrigen Farben. Sind die Gläser grau, leidet der Kontrast, dafür ist die Farbwiedergabe neutral. Für besonders guten Kontrast bei gleichzeitig minimaler Farbverfälschung sorgen braune Gläser.

Wolken
Übrigens, auch bei Bewölkung gelangt noch gut 50 Prozent der UV-Strahlung mach unten durch. Grund genug auch dann eine Sonnenbrille zu tragen. Für diesen Fall ist eine leichtere Tönung optimal, zum Beispiel die Sonnenbrille, die sie auch zuhause verwenden.

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