Dos and Don’ts in Spanien und auf Mallorca

Posted By: Peter on Jul 08, 2014 in Allgemein
Spanien-Mallorca

Andere Länder, andere Sitten und damit eine Menge Fettnäpchfen, in die man im Mallorca-Urlaub treten kann. Wer zum ersten Mal nach Spanien fliegt oder bisher keinen Kontakt zu Einheimischen hatte, kann einige Irritationen auf beiden Seiten vermeiden, wenn er sich bewusst macht, wo die Unterschiede zwischen der einheimischen und der spanischen Kultur liegen.

Die Umstellung fängt schon bei der Begrüßung an. Wo Deutsche sich einfach nur die Hand zur Begrüßung geben, Küssen sich Spanier gerne auf die Wangen und zwar auf beide. Das gilt zwar nicht für wildfremde Bekanntschaften, aber ist auch schon bei flüchtigen Begegnungen üblich. Aber: Zwischen Männern ist diese Begrüßung tabu. Sie ist nur zwischen Männern und Frauen oder zwischen Frauen angebracht. Wichtig dabei ist die Reihenfolge. Immer erst auf die rechte, dann auf die linke Wange küssen.

Große Lautstärke bei Gesprächen oder Diskussionen zwischen Spaniern oder auch mit Spaniern bedeutet nicht, dass diese sehr verärgert sind. In Spanien ist man meist sehr intensiv und engagiert bei der Sache. Dabei steigt in der Regel der Lautstärkepegel. Das ist vollkommen normal und kein Zeichen von Aggression. Bleiben Sie daher besser zurückhaltend.

Auch beim Feiern geht es laut zu. Zudem sind Spanier häufig bis spät in die Nachts aktiv. Sie ruhen, wenn möglich, während der größten Mittagshitze und werden nach der Abkühlung am Abend wieder hellwach. In Zeiten spanischer Feste muss man damit mit lang anhaltenden und lauten Feierlichkeiten rechnen. Wer sich beschwert, wird wenig Verständnis ernten und sich damit abfinden müssen. Feiern Sie am besten mit oder legen Sie Ihren Mallorca-Urlaub auf einen anderen Zeitpunkt.

Die Anpassung der Spanier an das Klima führt auch dazu, dass einige Aktivitäten in die Nacht verlegt sind. Dazu zählt etwa das Abholen des Mülls. Die Müllabfuhr ist aber zudem auch in die Nacht verlegt, um den Verkehr tagsüber zu entlasten und Staus hinter den haltenden Müllwagen zu verhindern.

Für Mallorca gibt es seit Kurzem auch noch einige Spezialregeln, die nicht auf kulturellen Unterschieden beruhen, sondern von der Inselregierung aufgestellt wurden, um zügelloses Verhalten von Touristen zu unterbinden. Wer diese Regeln ignoriert muss mit empfindlichen Geldstrafen rechnen

Zu den Benimm-Regeln zählt etwa das sogenannte „Eimer-Saufen“, das seit diesem Sommer verboten ist. Nicht nur der Alkoholgenuss aus Eimern ist verboten auch öffentliches Trinken von Alkohol in großer Menge zählt dazu. Wer dabei erwischt wird, muss mit einer Geldbuße zwischen 200 und 400 Euro rechnen.

Ebenfalls unerwünscht ist „Oben ohne“ abseits vom Strand. Diese Regel betrifft den gesamten Oberkörper und nicht nur die Brüste. Damit sind auch Männer davon betroffen. Wer auf Mallorca ohne Oberbekleidung in der Innenstadt angetroffen wird, riskiert eine Geldstrafe zwischen 50 und 200 Euro.

Zwischen 200 und 400 Euro kostet es, wen man dabei erwischt wird, wenn man in die Wildnis uriniert. Die Strafe kann auch treffen, wer nicht den Dreck seines Hundes wegräumt oder seinen Kaugummi auf die Straße wirft.

Mit Prostituierten auf offener Straße zu verhandeln kann zwischen 200 und 400 Euro kosten. Und wer seine Reisekasse mit Straßenmusik aufbessern möchte und die dafür geltenden Regeln, etwa nicht vor Geschäften oder Restaurants zu spielen, missachtet, muss mit einem Bußgeld zwischen 50 und 200 Euro rechnen.

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