Guten Gewissens nach Mallorca fliegen

Posted By: Peter on Dez 08, 2016 in Allgemein
klimaneutral nach Palma fliegen

Klimaschutz, Erderwärmung, CO2-Verbrauch – kann man noch mit gutem Gewissen nach Mallorca in den Urlaub fliegen? Ja, man kann! Das gilt zumindest, wenn man den CO2-Verbrauch der Flüge kompensiert. Mit einer kleinen Spende klappt das ganz einfach. So funktioniert’s!

In Paris hat man wichtige Klimaziele verabschiedet, die die Erwärmung der Erde zumindest begrenzen soll. Verhindern lässt sich der Temperaturanstieg leider nicht mehr. Zu den Zielen zählt, dass jeder Erdbewohner bis spätestens 2030 seinen CO2-Verbrauch auf maximal zwei Tonnen pro Jahr reduziert. Diese Grenze ist mit dem Alltag zuhause schnell erreicht, wenn man sich nicht effektiv um eine Verringerung des Verbrauchs kümmert und versucht, nachhaltiger zu leben.

Somit bleibt eigentlich kaum noch Spielraum für eine Flugreise. Denn beim Fliegen entsteht ein große Menge CO2 pro Flugzeugpassagier. Wie viel ein Flug verbraucht, lässt sich schnell auf verschiedenen Webseiten ermitteln. Schaut man beispielsweise auf der von einer Umweltstiftung betriebenen Webseite atmosfair nach, wie viel CO2 pro Person bei einem Hin- und Rückflug von Düsseldorf nach Mallorca ausgestoßen wird, erfährt man dort, dass alleine dafür 643 Kilogramm anfallen. Eine Fernreise von Norddeutschland nach Südamerika verbraucht zwischen fünf und sechs Tonnen pro Personen. Laut Klimaabkommen sind solche Flüge somit eigentlich gar nicht mehr möglich.

Doch es gibt einen akzeptablen Ausweg: Sie können den entstandenen CO2-Verbrauch durch eine Spende kompensieren. Deren Höhe ist abhängig von der Flugstrecke, der Sitzklasse und dem Flugzeugtyp. Die gemachte Spende investiert die Stiftung in Projekte, mit deren Hilfe der CO2-Ausstoß andernorts reduziert wird. Die entsprechenden Klimaschutzprojekte finden sich überwiegend in Ländern der dritten Welt.

Der CO2-Ausstoß lässt sich natürlich nicht rückgängig machen. Das durch die Spende geförderte Projekt soll aber nach der entsprechenden Investition den CO2-Ausstoß in dem Umfang reduzieren, den Ihr Flug erzeugt hat. Wie viel dafür jeweils notwendig ist regelt somit die Höhe des Kompensationsbetrages.

Was bedeutet das nun für Ihren Mallorca-Urlaub in Cala Millor? Für das oben genannte Beispiel mit einem Hin- und Rückflug von Düsseldorf nach Palma errechnet atmosfair mit einem Sitzplatz in der Economy-Klasse und einer Boing 737-300 für einen Linienflug 15 Euro Kompensation pro Person. Fliegen Sie von Berlin, liegt der Preis bei 18 Euro. Von München sind es 14 Euro und von Hamburg 19 Euro. Diese Preise entsprechen etwa einem Restaurantbesuch, sind also für die meisten Mallorca-Urlauber vermutlich tragbar.

Auf der Webseite von atmosfair können Sie selbst ausrechnen, wie viel CO2 für Ihre Flüge entstehen. Tipp: Dort können Sie den Airline-Index einsehen und nachsehen, welche Fluggesellschaft besonders viel für das Klima tut und welche sich weniger darum kümmert.

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