Zusatzgebühren der Airlines

Posted By: Peter on Okt 09, 2015 in Verkehr
Sinkt der Flugpreis, steigen die Gebühren für den Mallorca-Flieger.

Bei sinkenden Flugkosten für den Mallorca-Urlaub steigen gleichzeitig die Zusatzgebühren, die Fluggesellschaften für Leistungen und Zusatzleistungen erheben. Diese Gesellschaften schlagen am kräftigsten zu.

Eigentlich ist es nur logisch. Sinken die Flugpreise, benötigen die Airlines andere Einnahmequellen, um ihre Kosten zu decken. Denn einen gewissen Umsatz müssen alle machen, damit eine Flugstrecke rentabel ist. Immerhin fallen dafür eine ganze Menge Kosten an.

Je mehr man nach dem günstigsten Flug nach Mallorca Ausschau hält und je günstiger man bucht, desto mehr muss man damit rechen, dass neben dem Preis für das Flugticket noch weitere Kosten anfallen. Das kann etwa für den Check-in oder für die Aufgabe von Gepäck sein. Manchmal kann man auch zahlen, um einen Sitzplatz mit mehr Beinfreiheit zu bekommen.

Zudem sind in kaum einem Flieger, Getränke und Snacks noch kostenlos erhältlich. Auch dafür muss man inzwischen bezahlen, wie übrigens auch im Zugrestaurant, am Bahnhof oder am Flughafen oder im Straßencafé. Somit eigentlich nicht verwunderlich.

Über den Verkauf von Duty-Free-Produkten und weiteren Artikeln generieren die Fluggesellschaften zusätzliche Einnahmen. Anbieter wie etwa Ryanair machen zudem noch Geld durch den Verkauf von Lotterielosen.

Besonders erfinderisch ist man bei Low-Cost-Fluggesellschaften. Dort nähert man sich langsam aber der sicher der 40-Prozent-Marke. Soll heißen: Nahezu zwei Fünftel der Einnahmen stammen von Zusatzgebühren und nicht vom Ticketpreis.

Die Webseite Travelbook hat eine Liste veröffentlicht, aus der hervorgeht, welche Fluggesellschaft wie viel Prozent der Einnahmen aus Zusatzdienstleistungen generiert. Spitzenreiter ist die amerikanische Fluggesellschaft Spirit. Sie erwirtschaftete 2014 ganze 38,7 Prozent aus Nebeneinnahmen. Platz 2 geht an die europäische Wizz Air. Dort machen die Nebeneinnahmen 33,7 Prozent aus. Ryanair bringt es auf 24,6 Prozent, easyjet auf 18,8 Prozent. Bei der Lufthansa sind es noch bescheidene 4,9 Prozent und bei Air Berlin nur mickrige 0,8 Prozent. Da die beiden Letzteren jedoch kürzlich Ihre Preisstruktur überarbeitet haben, muss man davon ausgehen, dass diese Zahlen in Zukunft steigen werden.

Fazit: Die Ferien auf Mallorca kosten am Ende im Schnitt doch dasselbe. Entweder zahlt man für alles über den Flugpreis oder in kleinen Happen über Ticketpreis und Zusatzgebühren. Richtig sparen kann meist nur, wer wirklich ohne Zusatzleistungen auskommt und sein ganzes Gepäck mit sich herumträgt. Tipp: Besonders viel Gepäck können Sie mithilfe einer Kofferjacke mit in das Flugzeug nehmen.

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