Zwölf Dinge, die Spanier an Touristen aufregen

Posted By: Peter on Aug 27, 2014 in Information
Touristen mit Respekt vor Spaniern.

Spanier gelten als heißblütig, sind im Grunde aber sehr tolerant. Jedoch gibt es Dinge, die ihnen auf die Nerven gehen, besonders bei Touristen die alljährlich das Land überfluten.

Die spanische Ausgabe der internationalen Nachrichten-Seite „The Local“ hat sich genauer angesehen, was Spanier bei Touristen auf die Palme bringt. Herausgekommen sind dabei zwölf Dinge, über die auch manch anderer Europäer und wir Deutschen den Kopf schütteln würden. Auch Mallorquiner denken vermutlich ähnlich darüber. Im einzelnen sind das:

Sombreros. Wer mit dieser mexikanischen Kopfbedeckung durch Spanien läuft, wird von Einheimischen komisch angesehen. Denn mit Spanien hat sie rein gar nichts zu tun. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass man sich in Mexiko auf Spanisch miteinander verständigt.

Irish Pub. Wer den Tag in einem irischen Pub verbringt, anstatt die spanische Kultur, die leckere mediterrane Küche oder die Sehenswürdigkeiten kennenzulernen, wird bei Spaniern kein Verständnis ernten.

Warteschlangen. Vordrängelnde Urlauber sehen Spanier gar nicht gerne. Stehen sie in einer Warteschlange, erwarten sie exakt dann an die Reihe zu kommen, wenn sie dran sind. Selbst locker verteilt stehende Spanier wissen in der Regel, wann es soweit ist.

Socken in Sandalen. Damit sind die Spanier sicher nicht alleine, wenn Sie bei Touristen, die Socken in Sandalen tragen, die Nase rümpfen. Spanier kleiden sich zudem gerne elegant und dem Umstand entsprechend.

Keine Sprachkenntnisse. Wer Spanisch spricht, auch wenn es nur ein paar Brocken sind, macht sich beliebt. Er zeigt, dass er Land und Leute respektiert. Wer jedoch einfach auf Deutsch drauf los plappert, ist weit davon entfernt, schnell einen spanischen Freund zu finden.

Kleiderordnung. Zwar gibt es für den spanischen Alltag keine Kleiderordnung, doch kann man sich dennoch in Spanien mit falscher Kleidung unbeliebt machen. Wer etwa mit Badekleidung durch eine Innenstadt läuft, ein Restaurant besucht oder leicht bekleidet eine Kirche betritt, könnte schnell als respektlos gelten.

Beschweren. Spaniern sind lange wach und laut. Sie lieben es, sich spät abends mit Freunden zu treffen und den neuesten Klatsch auszutauschen. Tagsüber ist es zu heiß, aber am Abend wird es angenehm kühl, besonders draußen. Das sollte man als Tourist wissen und respektieren. Wer nicht als Spaßbremse gelten will, vermeidet verhasstes Beschweren und mischt sich am besten unter dieses bunte Treiben.

Aussicht versperren. Touristen, die von einer Sehenswürdigkeit oder einer Aussicht nicht genug bekommen und dauerhaft anderen die Sicht versperren, mögen Spanier gar nicht. Kaum verwunderlich, oder?

Über Preise klagen. Auch wenn Sie das Gefühl haben, Spanien sei in den letzten Jahrzehnten teurer geworden, sollten Sie dies nicht lauthals kundtun. Das mögen Spanier gar nicht! In Spanien ist das Einkommen geringer als in Deutschland und für Spanier war das eigene Land auch früher schon teuer. Seit Beginn der Krise hat sich diese Lage sogar dramatisch verschärft.

Saufgelage. Auch wenn Spanier selber gerne lang und feucht feiern, mögen Sie es gar nicht, wenn Touristen mehr trinken als sie vertragen. Denn das hat nicht selten Ärger, ungehemmtes Übergeben oder Schlafen an öffentlichen Orten zur Folge.

Klagen über Hitze. Wer seinen Urlaub in Spanien verbringt, sollte eigentlich wissen, dass es dort sehr heiß werden kann, besonders in den Mittagsstunden. Worin liegt also der Sinn, wenn sich Touristen darüber beklagen, fragt sich so mancher Spanier.

Sonnen mit Sonnenbrand. Darüber wundern sich nicht nur Spanier: Zahlreiche Touristen liegen trotz verbrannter, krebsroter Haut in der Sonne und das nicht selten sogar in den Mittagsstunden, wenn die Sonnenstrahlung besonders intensiv sind.

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